Viertelstundentakt zwischen Basel und Aesch kommt bereits Ende 2028

Auf der Bahnstrecke zwischen Basel und Aesch BL soll der Viertelstundentakt bereits ab Ende 2028 eingeführt werden und damit früher als ursprünglich geplant. Die frühere Einführung des dichteren Takts ist jedoch an Bedingungen geknüpft und bis voraussichtlich 2034 befristet.

Die Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Solothurn sowie die SBB haben dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet, wie sie am Donnerstag mitteilten. Ursprünglich war die Einführung erst für die Zeit nach 2035 vorgesehen.
Eine zwingende Voraussetzung für den früheren Start ist gemäss Mitteilung die Inbetriebnahme eines neuen Wendegleises in Aesch per Dezember 2028. Dieses Gleis soll Zügen das Wenden ohne Blockade anderer Verbindungen ermöglichen.
Die Kosten für das Projekt, das auch eine Optimierung der Signalanlage umfasst, werden auf 13 Millionen Franken geschätzt. Das Wendegleis Aesch sei in der Projektierung weit fortgeschritten und befinde sich aktuell im Plangenehmigungsverfahren, heisst es weiter. Der Baustart ist für Anfang 2028 vorgesehen.
Der ganztägige Viertelstundentakt ist eine befristete Lösung, wie es weiter heisst. Voraussichtlich ab dem Jahr 2034 muss das Angebot für mehrere Jahre unterbrochen werden. Grund dafür sind umfangreiche Bauarbeiten am Bahnhof Basel SBB West, die die Kapazität der Gleisanlagen einschränken. Nach Abschluss der Bauphase soll der Viertelstundentakt wieder eingeführt werden, wie es weiter heisst.
Die vorzeitige Einführung ist insbesondere ein Anliegen des Vereins Birsstadt, in dem sich zehn Gemeinden der Region zusammengeschlossen haben.





