Erste Hochrechnung 2026: Finanzen steuern auf Millionenplus zu

Die erste Schätzung im 2026 für Basel-Stadt prognostiziert einen Überschuss von 136 Millionen Franken. Höhere Unternehmenssteuern gleichen steigende Kosten aus.

Die erste Hochrechnung für das laufende Jahr zeigt unterschiedliche Tendenzen, berichtet die Stadt Basel. Einerseits werden die Ausgaben der Departemente höher geschätzt, andererseits wird bei den Steuern der juristischen Personen sowie bei den Gewinnablieferungen mit Mehreinnahmen gerechnet. Insgesamt resultiert gemäss der ersten Schätzung ein Überschuss von 136 Millionen Franken.
Die erste Hochrechnung für das laufende Jahr wird mit den Zahlen per Ende April erstellt. Zu diesem frühen Zeitpunkt sind erste Tendenzen absehbar.
Die wichtigsten Veränderungen gegenüber dem Budget
Die Steuereinnahmen der Unternehmen werden voraussichtlich über dem Budget liegen. Die aktuelle Schätzung geht insgesamt von höheren Steuereinnahmen von rund 150 Millionen Franken aus.
Weiter fällt die Gewinnausschüttung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) um 14 Millionen Franken höher aus als budgetiert. Auch die Gewinnablieferung der IWB liegt um 18 Millionen Franken höher.
Bei den Departementen verzeichnet die erste Hochrechnung eine Budgetüberschreitung von insgesamt 54 Millionen Franken. Dies ist unter anderem auf höhere Kosten bei der Sozialhilfe, bei der Migration und bei den Volksschulen zurückzuführen.
Mit tieferen Einnahmen wird beim Mehrwertabgabefonds gerechnet. Geringere Ausgaben werden dagegen bei den Prämienverbilligungen erwartet. Insgesamt zeigt die erste Hochrechnung 2026 einen Überschuss von 136 Millionen Franken. Das Budget 2026 geht von einem ausgeglichenen Ergebnis aus (plus 2 Millionen Franken).
Deutlich höhere Investitionsausgaben
Die Nettoinvestitionen für das Jahr 2026 werden auf 787 Millionen Franken geschätzt. Dies sind rund 240 Millionen Franken mehr als im Budget vorgesehen. Der Regierungsrat hat dem Grossen Rat einen Nachtragskredit im Umfang von 240 Millionen Franken für Darlehen an das USB beantragt.
Konkret soll das vorgesehene Darlehen für das Klinikum 3 über 150 Millionen Franken für den Kauf des Claraspitals umgewidmet und das Restdarlehen für den Bau des Klinikums 2 in Höhe von 110,5 Millionen Franken im laufenden Jahr ausbezahlt werden. Im Budget 2026 waren 21 Millionen Franken eingestellt.






