149 Millionen Franken für Chemiedepartement der Uni Basel

Für den Ausbau des Haus 6 auf dem Areal Rosental Mitte hat die Basler Regierung dem Grossen Rat eine Ausgabe von 149,4 Millionen Franken beantragt. Das Departement Chemie der Universität Basel soll dort dereinst definitiv unterkommen, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Mit dem Geld sollen fünf Stockwerke des Gebäudes an die Bedürfnisse des Universitätsdepartements angepasst werden, wie Immobilien Basel-Stadt auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA präzisierte. Dies wird als «Mieterausbau» bezeichnet.
Gegenwärtig ist das Departement am St. Johanns-Ring untergebracht. Laut der der Regierung hat dieser Standort aber seine Lebensdauer überschritten. Das aus den 1950er-Jahren stammende Gebäude genüge in Sachen Gebäudestandards und Anforderungen für moderne Laborarbeitsplätze nicht mehr. Deshalb muss das Departement umziehen.
Ursprünglich sollte der Standort im Haus 6 nur vorübergehend von der Universität genutzt werden, wie es weiter heisst. Der angedachte definitive Standort auf dem Baufeld 4 auf dem Schällemätteli habe sich jedoch im Rahmen einer städtebaulichen Evaluation als nicht umsetzbar herausgestellt.
Das Haus 6 ist Teil eines Plans für die Gestaltung des Areals. Die Investition darin sollte an das Finanzvermögen des Kantons gehen, wie die Regierung schreibt. Weil das Chemiedepartement nun aber nicht nur provisorisch, sondern definitiv an den Standort zügle, werde der Finanzierungsplan angepasst. Das Geld fliesse nun nur teilweise in das Finanzvermögen und jenes für den Mieterausbau stattdessen in das Verwaltungsvermögen.






