Basel-Stadt passt EL-Pauschalbetrag an Teuerung an

Im Kanton Basel-Stadt erhalten Bezügerinnen und Bezüger von Ergänzungsleistungen (EL), die in Heimen oder Spitälern wohnen, ab 1. Januar 2027 414 Franken pro Monat für persönliche Auslagen. Das sind 14 Franken mehr als bisher, wie die Regierung am Dienstag mitteilte.

Der Betrag wird an die Teuerung angepasst, heisst es. Zudem werde er neu an den bundesrechtlich festgelegten Lebensbedarf der Ergänzungsleistungen gekoppelt.
Laut der Regierung entspricht er künftig 24 Prozent des allgemeinen Lebensbedarfs einer EL-Beziehenden Person, die alleinstehend ist und zuhause wohnt. Mit dem Systemwechsel werde kein fixer Betrag mehr ausgezahlt, sondern im gleichen Rhythmus wie Renten angepasst.
Beim gegenwärtigen Stand würden sich die Mehrkosten auf rund 400'000 Franken pro Jahr belaufen. Insgesamt habe der Kanton im Jahr 2025 rund 11,4 Millionen Franken für persönliche Auslagen an EL-Beziehende in Heimen und Spitälern ausgezahlt. Die künftige Kostenentwicklung richte sich nach dem Rentenindex des Bundes.
Mit dem Betrag werden Kosten übernommen, die weder von der behandelnden Institution noch von der Krankenversicherung getragen werden, wie es weiter heisst. Dazu gehörten etwa nicht gedeckte Medikamente oder Telefon- und Transportkosten. Dies ermögliche Betroffenen, weiterhin soziale Kontakte zu pflegen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.





