Baselbieter Regierung ist gegen Umsteigehub-Initiative

Die Baselbieter Regierung sagt nein zur Umsteigehub-Initiative der Wirtschaftskammer. Diese verlangt leistungsstarke Umsteigemöglichkeiten zwischen dem öffentlichen Verkehr und dem motorisierten Individualverkehr zwischen ländlichem und urbanem Raum

Es geht um Park+Ride-Anlagen, eine seit Jahrzehnten etablierte und in der Richtplanung und im Agglomerationsprogramm verankerte Praxis, wie die Regierung in ihrer Vorlage schrieb. Im Kanton gebe es bereits 21 solche Anlagen, deren Angebot laufend überprüft und bei Bedarf angepasst werde.
Die heute bestehenden Rechts- und Planungsgrundlagen reichen aus Sicht des Regierungsrats aus, um in Zukunft multimodale Verkehrsdrehscheiben zu verwirklichen, die Bahn und Tram mit Bus-, Fuss- und Velo-, Sharing- und Autoverkehr verbinden sollen. Dies decke sich auch mit den Planungsgrundsätzen des Bundes – die Initiative sei hingegen nicht zielführend.
Die Initiative «Leistungsfähige Umsteigehubs: Verbindung von öV und Individualverkehr» der Wirtschaftskammer ist im September 2025 mit 1515 Unterschriften zustande gekommen.
Konkret fordert sie vom Landrat, dass dieser eine Vorlage ausarbeitet. Diese soll zum Ziel haben, dass der Kanton an Orten des Übergangs vom ländlichen zum urbanen Raum die Umsteigehubs plant, projektiert und baut, wie es im Initiativtext heisst.






