Stadt Basel

Basler Sicherheitsdirektorin verteidigt Kommandanten-Freistellung

Keystone-SDA Regional
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Basel,

Die Basler Justiz- und Sicherheitsdirektorin Stephanie Eymann (LDP) hat den Entscheid zur Freistellung des Polizeikommandanten verteidigt. Sie nahm am Mittwoch im Grossen Rat Stellung zur Kritik im Bericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK).

Stephanie Eymann, Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartements Basel-Stadt, äusserte sich zur Kritik im GPK-Bericht zur Freistellung des Polizeikommandanten. (Archivbild)
Stephanie Eymann, Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartements Basel-Stadt, äusserte sich zur Kritik im GPK-Bericht zur Freistellung des Polizeikommandanten. (Archivbild) - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Das Vertrauen in die Führung sei zentral und wenn dieses verloren gehe, sei eine weitere Zusammenarbeit schwierig. Daher habe sie personelle Konsequenzen gezogen, sagte Eymann. Hintergrund ist der im Juni 2024 veröffentlichte Bericht Schefer, der Führungsmängel im Polizeikorps aufzeigte. Als Konsequenz stellte Eymann unter anderem den Kommandanten Martin Roth frei.

Die GPK hatte in ihrem Spezialbericht kritisiert, dass dafür kein zwingender Grund bestanden habe. Roth könne kein arbeitsrechtliches Fehlverhalten nachgewiesen werden. Die Debatte um den Bericht mit den Stellungnahmen der Fraktionen wird am Mittwochnachmittag weitergeführt.

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