Grundstein für neues Unispital-Gebäude in Basel ist gelegt

Der Grundstein für den Neubau des Klinikums 2 des Universitätsspitals Basel (USB) ist am Freitag gelegt worden. Das Grossprojekt soll den bestehenden Spitalbau am Petersgraben ersetzen.

Der Spitalbetrieb soll während der Bauarbeiten ununterbrochen weitergeführt werden, wie das USB in einer Medienmitteilung schreibt.
Gebaut wird im Osten des Spitalareals. Gemäss Plänen von Giuliani Hönger Architekten werde bis 2028 ein 60 Meter hoher Turm mit Annex westlich des bestehenden Baus errichtet. Der alte Bau aus den 1970er-Jahren werde danach abgerissen und durch einen Sockelbau am Fusse des Turms ersetzt. Der Bezug des Turmes mit Annex ist bis 2031 vorgesehen, der Bezug des Sockelbaus bis 2042.
Der Kanton hatte dem USB ein Darlehen von 150 Millionen Franken für die Finanzierung des Klinikums 2 gewährt. Bezüglich der Gesamtkosten für den Campus Gesundheit war zuletzt von rund 1,7 Millionen Franken die Rede.
Beim Spital handelt es sich um kritische Infrastruktur, wie das USB in seiner Mitteilung betont. Für die Baugrube seien rund 200 Bohrpfähle mit einer Tiefe von 36 Metern und rund 500 Anker angebracht worden. Der Aushub belaufe sich auf 120'000 Kubikmeter.
«Die Arealentwicklung Campus Gesundheit ist ein Generationenprojekt, das heute für die zukünftige Grundversorgung und für die Spitzenmedizin über die Region hinaus realisiert wird», schreibt das USB.
Ursprünglich war auch ein neues Klinikum 3 im Westen des Spitalareals geplant gewesen. Im Februar 2025 hatte das USB angekündigt, dieses zunächst ohne einen vorgesehenen Turm bauen zu wollen. Schliesslich verzichtete das Unispital im Zusammenhang mit der Übernahme des Claraspitals komplett auf den Neubau eines dritten Klinikums.





