Neue Billettautomaten in Basel sollen Mehrfahrtenkarten akzeptieren

Die Regierung gewährt den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) ein Darlehen von 8 Millionen Franken für 363 neue bargeldlose Billettautomaten. Das Reisen mit Mehrfahrtenkarten soll dabei weiterhin möglich bleiben, wie aus dem regierungsrätlichen Communiqué vom Dienstag hervorgeht.

Anstelle der heutigen Stempelkarte soll es eine neue Lösung geben. Fahrgäste sollen künftig ihre Karten elektronische am Automaten entwerten können, wie es weiter heisst. Dies sei insbesondere wichtig für Kinder, wenn sie alleine mit Tram und Bus unterwegs sind.
Die bargeldlosen Automaten gehen voraussichtlich Ende 2027 in Betrieb. Die Zahlung erfolgt über Debit- und Kreditkarte oder per Twint. Solche Automaten kosten nur die Hälfte wie solche mit Bargeldfunktion und auch der Unterhalt ist rund 60 Prozent günstiger, wie die Regierung schreibt. Wer weiterhin mit Bargeld bezahlen möchte, kann dies über eine neue ÖV-Prepaid-Karte tun.
Fahrgäste können an den neuen Automaten auch Billette für schweizweite Fahrten ausserhalb des Tarifverbunds kaufen. 65 Geräte werden ersatzlos entfernt. Dies betrifft Haltestellen, die über mehrere Automaten verfügen, etwa beim Aeschenplatz oder Bahnhof SBB. Haltestellen, die bis jetzt über keinen verfügen, erhalten 19 neue Geräte, wie es weiter heisst.




