FC Basel – Shaq: «Sehe keinen Grund, warum ich Joker sein sollte»

Xherdan Shaqiri sass zuletzt mehrere Male auf der Bank des FC Basel. Eine Rolle als Joker sieht er für sich aber nicht.

Das Wichtigste in Kürze
- Xherdan Shaqiri will keine Rolle als Joker beim FC Basel.
- Er spricht über seinen neuen Trainer und über seine Zukunft.
- Mit der Kritik in den Medien kann er leben, wenn sie sportlich bleibt.
Mit vier Siegen aus den letzten fünf Partien reitet der FC Basel auf einer Erfolgswelle. Heute Abend (20.30 Uhr) wollen die Bebbi diesen Trend fortsetzen. Einen anderen Trend wollen sie aber schnellstmöglich beenden: Seit sieben Spielen wartet Captain Xherdan Shaqiri auf einen Skorerpunkt.
Der Zauberwürfel war zuletzt oft auf der Bank anzutreffen: In den letzten fünf Spielen stand er nur einmal länger als eine Halbzeit auf dem Feld. Einmal fehlte er wegen einer Verletzung gar ganz.
Die fehlenden Tore und Assists stören ihn «überhaupt nicht», wie er gegenüber der «Basler Zeitung» sagt. Es sei schon immer ein Teamplayer gewesen. Persönliche Ziele stelle er hinten an, wenn die Mannschaft gewinne.

«Und ich habe schon immer gesagt: Es ist ein Vorteil, wenn die Verantwortung nicht nur auf mir lastet, sondern auf vielen Schultern verteilt ist.»
Seine geringe Einsatzzeit lässt sich nur teilweise mit der Gesundheit erklären. Gegen GC habe er «muskulär etwas gespürt», die Auswechslung sei eine Vorsichtsmassnahme gewesen, so der 34-Jährige. Bei anderen Wechseln hätten «taktische Entscheidungen des Trainers» eine Rolle gespielt.
Dennoch geht der Angreifer davon aus, «dass ich auch weiterhin eine unverändert wichtige Rolle spiele». Doch natürlich müsse er mit den neuen Ideen, den neuen Regeln und der neuen Taktik des Trainers zurechtkommen.
Xherdan Shaqiri über Stephan Lichtsteiner
Ende Januar entliess der FC Basel Ludovic Magnin und ersetzte ihn durch Stephan Lichtsteiner. Er war zuletzt beim FC Wettswil-Bonstetten in der ersten Liga tätig. Dieser Sprung sei riesig, sagt Shaqiri, als er auf seinen neuen Chef angesprochen wird. Lichtsteiner brauche etwas Zeit, um reinzukommen und seine Erfahrungen zu sammeln.

«Ich finde es sehr gut und mutig, dass er diese Challenge annimmt und das Selbstvertrauen dazu hat.» Denn es gebe keine Erfolgsgarantie, dafür ein grosses Risiko.
Er kenne Lichtsteiner aus der Nationalmannschaft mittlerweile seit über zehn Jahren, sagt Shaqiri. «Als Trainer muss ich ihn aber noch richtig kennenlernen.»
Xherdan Shaqiri über die Kritik in den Medien
In dieser Saison hat Shaqiri auch seine Kaltblütigkeit vom Elfmeterpunkt etwas verloren: Fünf von elf Versuchen konnte er nicht im Netz unterbringen. Das brachte ihm auch kritische Artikel in den Medien ein.
«Es gibt die meisten Klicks, wenn mein Name über einem Artikel steht, das ist einfach so», sagt Shaqiri. «Das ist nicht immer schön, aber damit muss ich leben, und ich habe mir diesen Status ja auch erarbeitet.»

Man könne sich immer etwas Negatives raussuchen und darüber schreiben. «Solange die Kritik respektvoll und sportlich bleibt, ist das völlig okay», so Shaqiri. Ihm ist es aber wichtig, dass bei der Einschätzung seiner Leistungen die gesamte Situation berücksichtigt werde. «Ich alleine kann die Spiele nicht gewinnen.»
Xherdan Shaqiri über seine Zukunft beim FC Basel
Noch bis Sommer 2027 läuft der Vertrag von Xherdan Shaqiri beim FC Basel. Der Schweizer sagt, dass sich Sportdirektor Daniel Stucki schon bei ihm gemeldet habe und mit ihm zusammensitzen möchte. «Das hat mich gefreut», denn er wolle beim FCB bleiben.
Man werde sich in Ruhe darüber austauschen, was seine Ziele seien und was der Club plane, so Shaqiri. Eine neue Rolle, beispielsweise als Joker, will er aber nicht. «Das ist für mich noch weit weg, die Statistiken lügen nicht. Also sehe ich aktuell keinen Grund, warum ich beim FCB Joker sein sollte.»
Es sei aber auch klar, dass man im Fussball mit allem rechnen müsse. Xherdan Shaqiri sagt: «Solange ich fit bin, ist es mein Anspruch, jede Woche von Anfang an zu spielen. Und ich gebe Vollgas dafür.»
| Super League - Super League: Regular Season (04.04.2026) | Sp | S | N | U | Tore | Pkt | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() | 31 | 23 | 6 | 2 | 72:35 | 71 | |
| 2. | ![]() | 31 | 16 | 7 | 8 | 60:37 | 56 | |
| 3. | ![]() | 31 | 15 | 9 | 7 | 47:39 | 52 | |
| 4. | ![]() | 31 | 14 | 8 | 9 | 48:38 | 51 | |
| 5. | ![]() | 31 | 11 | 7 | 13 | 44:35 | 46 | |
| 6. | ![]() | 31 | 13 | 11 | 7 | 61:56 | 46 | |
| 7. | ![]() | 31 | 10 | 12 | 9 | 62:56 | 39 | |
| 8. | ![]() | 31 | 8 | 11 | 12 | 53:56 | 36 | |
| 9. | ![]() | 31 | 9 | 13 | 9 | 45:53 | 36 | |
| 10. | ![]() | 31 | 10 | 17 | 4 | 44:60 | 34 | |
| 11. | ![]() | 31 | 5 | 17 | 9 | 38:61 | 24 | |
| 12. | ![]() | 31 | 4 | 20 | 7 | 34:82 | 19 | |
| Super League - Super League: Regular Season (04.04.2026) | Sp | Pkt | ||
|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() | 31 | 71 | |
| 2. | ![]() | 31 | 56 | |
| 3. | ![]() | 31 | 52 | |
| 4. | ![]() | 31 | 51 | |
| 5. | ![]() | 31 | 46 | |
| 6. | ![]() | 31 | 46 | |
| 7. | ![]() | 31 | 39 | |
| 8. | ![]() | 31 | 36 | |
| 9. | ![]() | 31 | 36 | |
| 10. | ![]() | 31 | 34 | |
| 11. | ![]() | 31 | 24 | |
| 12. | ![]() | 31 | 19 | |























