FC Basel

FC Basel: Spieler glauben trotz Riesen-Rückstand noch an Titel

Mischi Wettstein
Mischi Wettstein, Pascal Moser

Basel,

Obwohl der Rückstand auf Thun 18 Punkte beträgt, hat man beim FC Basel die Hoffnung nicht aufgegeben. Beim 1:1 gegen Lugano versagen Shaqiri die Nerven.

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Kevin Rüegg: «Können unser Ziel noch immer erreichen.» - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Rückstand des FC Basel auf Thun wächst auf 18 Punkte an.
  • Trotzdem wollen die Spieler den Meistertitel noch nicht abhaken.
  • Beim 1:1 gegen Lugano scheitert Xherdan Shaqiri doppelt vom Punkt.

Bénie Traoré bringt den FC Basel mit einem souverän verwandelten Penalty auf die Siegerstrasse. Nach dem Seitenwechsel hat dann Xherdan Shaqiri die Chance, für die Vorentscheidung zu sorgen.

Schafft es der FC Basel noch in die Top 3?

Doch dem Spielmacher versagen die Nerven: Erst scheitert er an Saipi, dann beim wiederholten Versuch rutscht er weg und schiesst den Ball in den Basler Nachthimmel. Wenig später gleicht Lugano aus, es bleibt beim 1:1.

Bebbi geben Meistertitel nicht auf

«Das ist Fussball», sagt Verteidiger Kevin Rüegg nach der Partie gegenüber Nau.ch. Man befinde sich aktuell etwas in einer Negativspirale, wo jedes Detail zähle. «Wenn etwas nicht aufgeht, werden wir direkt hart bestraft.»

Xherdan Shaqiri
Xherdan Shaqiri nach seinem verschossenen Penalty gegen Lugano. - keystone

Trotz des grossen Rückstands will Rüegg den Titel noch nicht aufgeben. «Wir können unsere Ziele noch immer erreichen. Wir bleiben dran. Wir wissen, was im Fussball passieren kann, vielleicht können wir am Schluss wieder oben angreifen.»

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Marvin Akahomen im Interview mit Nau.ch. - Nau.ch

Auch Marvin Akahomen hat noch nichts abgeschrieben, er sagt: «Mathematisch ist es noch möglich, also greifen wir Thun an. Ich glaube an alles, wir sind der FC Basel. Sie müssen warm angezogen sein.»

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Stephan Lichtsteiner bestätigt den Anflug von Becir Omeragic bereits am Sonntag. - Nau.ch

Von Nau auf den bevorstehenden Transfer von Becir Omeragic angesprochen sagt Trainer Stephan Lichtsteiner: «Er ist ein Spieler mit viel Erfahrung, die Ligue 2 ist doch auch herausfordernd. Er gibt uns sicher viel, defensiv wie auch im Spielaufbau.»

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Amir Saipi: «Gut, dass wir mit einem Punkt heimgehen.» - Nau.ch

Angesprochen auf den gehaltenen Penalty sagt Lugano-Goalie Amir Saipi: «Es war mein Instinkt.» Der Fehlschuss sei matchentscheidend gewesen, da kurz später der Ausgleich fiel.

Zur Behrens-Verletzung meint Saipi: «Es ist bitter, wir mussten dann unser Spiel umstellen.»

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Antonios Papadopoulos: «In der zweiten Halbzeit haben wir es gut gemacht.» - Nau.ch

«In der zweiten Halbzeit haben wir es gut gemacht», findet Antonios Papadopoulos. Der 26-Jährige meint: «In Basel ist ein 1:1 in Ordnung.» Hinten raus hätte sein Team gar gewinnen können.

Bezüglich Meistertitel sagt er: «Wir schauen von Spiel zu Spiel, Thun macht es gerade sehr gut.»

Für den FC Basel geht es kommenden Sonntag auswärts beim FC Luzern weiter. Lugano empfängt am selben Tag Lausanne-Sport im Cornaredo.

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