Kantonsspital Baselland erweitert «Spital zuhause» auf Leimental

Spitalbehandlung in den eigenen vier Wänden: Das Kantonsspital Baselland (KSBL) weitet sein Angebot «Spital zuhause» auf neun Gemeinden im Leimental aus. Koordiniert wird es vom Standort Bruderholz.

Neu versorgt werden ab September 2026 die Gemeinden Allschwil, Biel-Benken, Binningen, Bottmingen, Burg im Leimental, Ettingen, Oberwil, Schönenbuch und Therwil. Dies teilte das KSBL am Mittwoch mit.
Das Angebot richte sich an Personen zuhause oder an Institutionen wie Alters- und Pflegeheimen. Ein Team aus Fachpersonen der Medizin, Pflege und Therapie betreue die Patientinnen und Patienten je nach Bedarf ein- bis mehrmals täglich.
Die Betreuung im gewohnten Umfeld soll den Patientinnen und Patienten gemäss Mitteilung mehr Ruhe und Selbständigkeit ermöglichen. Gleichzeitig sinke das Risiko für spitalbedingte Komplikationen wie Infektionen.
Laufental machte den Anfang
Das Angebot entspreche der kantonalen Strategie «Gesundheit BL 2030». Ziel sei es, Patientinnen und Patienten dort zu behandeln, wo es medizinisch sinnvoll und sicher sei, hiess es weiter.
Die Baselbieter Bevölkerung aus dem Laufental kann seit Mai 2025 das Angebot in Anspruch nehmen und sich zuhause oder in einem Altersheim behandeln lassen. Das KSBL gab Ende 2025 bekannt, dass es das Pilotprojekt unter dem Namen «Spital zuhause» definitiv einführen wird.






