Baselbieter Polizei ergreift Massnahmen zur Verkehrsinstruktion

Die Polizei Baselland zieht ehemalige Mitarbeitende der Verkehrsinstruktion und Fachspezialisten der Verkehrspolizei hinzu, um den Verkehrsunterricht an Schulen bis zu den Sommerferien sicherzustellen. Dies kündigte die Behörde in einer Medienmitteilung vom Donnerstag an.

Die Anzahl der zu unterrichtenden Klassen stieg in den letzten zehn Jahren um 13 Prozent an und eine der für den Verkehrsinstruktionsunterricht zuständigen Personen bei der Polizei fällt länger krankheitsbedingt aus, wie es heisst. Dies habe zu personellen Engpässen geführt und das Angebot im Laufental habe angepasst werden müssen.
Das zusätzlich eingeteilte Personal soll ab dem 13. April sicherstellen, dass alle zweiten und Teile der dritten Primarklassen besucht werden können, wie die Polizei schreibt. Während die jährlichen Besuche in Laufentaler Kindergärten definitiv nicht durchgeführt werden könnten, könne jedes Kind wegen der zweijährigen Kindergartenzeit zumindest einmal den Verkehrsunterricht besuchen.
Ab den kommenden Sommerferien solle das Angebot wieder vollumfänglich gewährleistet werden, heisst es weiter. Parallel zu den kurzfristigen Massnahmen sei ab 2027 eine zusätzliche Vollzeitstelle geplant, um Ausfälle künftig besser aufzufangen und die Verkehrserziehung nachhaltig zu gewährleisten.






