FC Basel – Degen und Herrmann: Darum holten wir YB-Bedia nicht

Mit Zan Celar hat sich der FC Basel im Sturmzentrum verstärkt. Auch Ex-YB-Spieler Chris Bedia war gemäss dem Technischen Direktor der Bebbi ein heisses Thema.

Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Basel führte intensive Gespräche mit Ex-YB-Stürmer Chris Bedia.
- Am Ende sei es aber nicht machbar gewesen, erklärt Andreas Herrmann (Techn. Direktor).
- Bedia wechselte mittlerweile nach Dubai, der FCB holt Zan Celar.
Trotz 17 Ligatoren in der vergangenen Saison zieht YB die Kaufoption bei Chris Bedia nicht. Der Stürmer kehrt zurück zu Union Berlin – und hat mittlerweile bei Al-Nasr in der Wüste unterschrieben.

Zeitgleich ist der FC Basel auf der Suche nach einem neuen Stürmer. Und wird Ende letzter Woche fündig: Ex-Lugano-Knipser Zan Celar kommt und unterschreibt für drei Jahre.
Im FCB-Podcast «Achzähdreyenünzig» sind Club-Boss David Degen und Andreas Herrmann, der neue Technische Direktor, zu Gast. Und Herrmann verrät: Der FCB war selber stark an Chris Bedia interessiert.
«Standen kurz vor dem Vollzug»
«Es ist kein Geheimnis, dass wir uns auch länger mit Chris Bedia beschäftigt haben», so Herrmann. «Es gab intensive Gespräche, man stand auch ein- zweimal kurz vor dem Vollzug. Aber man muss auch sagen: Chris ist jetzt 30 Jahre alt, er schliesst seinen letzten grossen Vertrag ab. Zudem wird er auch noch Vater.»

Herrmann weiter: «Wir hätten das gerne gemacht, auch mit Union Berlin hätte es bezüglich der Transfersumme keine Probleme gegeben. Aber am Ende muss auch das Spielerpaket nach unseren Vorstellungen passieren, ohne den Club überzustrapazieren.»
Der Technische Direktor erklärt: «Da geht es nicht nur um das Monetäre, es geht auch um die Dauer des Vertrags. Da kamen wir irgendwann an einen Punkt, an dem wir sagen mussten, dass wir das so nicht machen können.»

Chris Bedia habe gleichzeitig ein sehr gut dotiertes Angebot aus einem der neuen Märkte in den Emiraten erhalten. «Und dafür hat er sich dann entschieden», so Herrmann.
Degen: «Wir boten eine hohe, hohe, hohe Summe»
Club-Boss Degen ergänzt: «Bei Bedia haben wir das auf den Tisch gelegt, wovon wir gedacht haben, dass es das braucht, damit er ja sagt. Das war eine hohe, hohe, hohe Summe. Er hat sich dann trotzdem für Dubai entschieden. Weil die Summe dort vermutlich nochmal viel höher war.»
Degen weiter: «Es ist nicht wertend gemeint. Und man kann ihm nicht böse sein, dass es ums Geld ging bei seinem wohl letzten Vertrag. Jetzt bin ich froh, ist Celar da, der drei Jahre jünger ist und etwas zeigen will. Er hat in der Super League viele Tore geschossen und weiss, wo das Goal steht.»
Für den FC Basel geht es am Samstag in der Super League wieder los: Um 18 Uhr trifft das Team von Stephan Lichtsteiner auswärts auf Servette.










