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FC Basel: So begründet Stephan Lichtsteiner seine Temperatur-Aussage

Yannick Stay
Yannick Stay

Basel,

Zwei Niederlagen, zwei unterschiedliche Analysen des Trainers: FCB-Coach Lichtsteiner erklärt, wieso er so verschieden auf die letzten zwei Pleiten reagierte.

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FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner spricht an der Medienkonferenz vor dem Spiel gegen Servette. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • In St. Gallen lag der FC Basel am letzten Sonntag nach 30 Minuten mit 0:3 hinten.
  • Trotz dieser deutlichen Pleite stellte sich Stephan Lichtsteiner schützend vor das Team.
  • Mit als Grund für die Leistung nannte der Trainer das Wetter.
  • Vor der Partie gegen Servette am Sonntag erklärt Lichtsteiner, was er damit meinte.

Das kurze Resultatshoch beim FC Basel nahm letzten Sonntag in der Ostschweiz ein jähes Ende. Beim FC St. Gallen lag Rotblau bereits nach einer halben Stunde mit 0:3 hinten. Bis zum Abpfiff blieb es dabei auch.

Nach der Partie liessen Aussagen von FCB-Coach Stephan Lichtsteiner aufhorchen. «Kein Vorwurf ans Team», sagte er gegenüber SRF.

Zwei Wochen zuvor in Luzern klang das noch ganz anders. Damals sprach der Trainer unter anderem von fehlender Mentalität.

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So fasst FCB-Coach Stephan Lichtsteiner die Niederlage in Luzern zusammen. - Nau.ch

«Relativ warm»: Lichtsteiner erklärt seine Aussage

An der Medienkonferenz vor dem Spiel gegen Servette (Sonntag, 16.30 Uhr) vom Freitag erklärte Lichtsteiner diesen starken Kontrast: «Gegen St. Gallen sah ich, dass sie wollten, aber nicht konnten. Der Tank war leer und der Gegner kam mit Power, die wir an dem Tag nicht gehen konnten», sagte er.

In diesem Fall sei es keine «Mindset-Frage» gewesen. Ebenso für Aufruhr sorgte eine weitere Aussage, die Lichtsteiner vor dem SRF-Mikrofon tätigte. Als einen der Gründe für die Niederlage listete der Ex-Nati-Captain auch das Wetter auf. «Relativ warm» sei es gewesen, so Lichtsteiner.

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Gegen den FC St. Gallen lag der FCB schon früh deutlich zurück. - keystone

Auch zu dieser Aussage äusserte er sich und begründete diese. Es könne etwas mit dem Körper machen, wenn man zuvor mehrere Monate bei niedrigen Temperaturen agiert hat und es plötzlich wärmer wird. «Man schwitzt mehr, das Herz geht schneller und man ist schneller müde.»

Dies benötige eine innerliche Überwindung. An so einem Punkt könne man dann merken: «Der Körper ist heute nicht da.»

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Nach dem Spiel machte Stephan Lichtsteiner seinem Team keinen Vorwurf. - keystone

Ebenso betont der Coach der Bebbi, dass er in Interviews eben nicht nur Floskeln anwenden wolle. Er möchte gerne die Gründe erklären, warum etwas mal nicht lief. Man habe ihn falsch verstanden oder falsch verstehen wollen.

Aber: «Vielleicht wäre es nicht so schlecht, in Zukunft weniger zu sagen.»

Daniliuc-Comeback rückt näher

Für das Heimspiel am Sonntag gegen Servette besteht die Möglichkeit, dass Innenverteidiger Flavius Daniliuc zumindest wieder im Aufgebot stehen könnte.

Wie geht das Spiel am Wochenende aus?

Der Österreicher habe die Woche mit der Mannschaft trainiert. Fraglich für das Duell mit den Genfern sind Keigo Tsunemoto sowie Marvin Akahomen. Definitiv nicht dabei ist Kaio Eduardo, der aufgrund eines Kreuzbandrisses und einer Meniskusverletzung noch mehrere Monate fehlen wird.

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