FC Basel spielt im Spitzenspiel gegen FC Luzern 1:1

Beim Spitzenspiel in Luzern verliert der FC Basel zur Pause Xherdan Shaqiri und kommt nicht über ein 1:1 hinaus. Servette profitiert und erbt die Lederposition.

Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Basel kommt im Topspiel in Luzern nicht über ein 1:1-Remis hinaus.
- Traoré bringt die in der ersten Halbzeit überlegenen Basler in Führung.
- Nach dem Wechsel ist Luzern stärker und kommt durch Knezevic zum Ausgleich.
Im Spitzenspiel der 27. Spielrunde in der Super League trennen sich der FC Basel und der FC Luzern mit 1:1. Damit bleiben die Luzerner als Dritter zwei Punkte hinter dem FC Basel. Die Bebbi wiederum verlieren ihre Leaderposition an Servette.
Chancen-Armut aber Penalty-Diskussionen
Beide Teams gehen dieses wichtige Spiel gemächlich an, die Startphase in Luzern ist eher ein Abtasten. Richtig heiss wird es erst nach 20 Minuten, als Owusu im FCB-Strafraum durch zu sein scheint, bevor Barisic das lange Bein ausfährt.
Der VAR schaltet sich ein, doch Schiri Schnyder bleibt bei seiner Meinung: Hier wurde regulär der Ball gespielt. Auf der Gegenseite geht Carlos nach einem Treffer von Knezevic zu Boden, auch hier wars aber zu wenig für einen Penalty. Kade wird von Freimann über dem Knöchel getroffen – auch hier gibts aber keinen Foulpfiff.
FCB dreht vor Pause auf
Nach einer halben Stunde dann die erste echte Torchance: Carlos dreht sich sehenswert um Freimann und hält drauf, Loretz hält, aber lässt prallen. So fällt der Ball vor die Füsse von Kade, der direkt abzieht und die Latte erzittern lässt. Kurz darauf hält Loretz nochmal stark gegen Carlos.

Kurz vor der Pause belohnen sich die erstarkten Basler doch noch mit dem 1:0. Nach einer schwachen Rüegg-Flanke bleiben die Luzerner passiv und ermöglichen es Traoré dadurch, den Ball reinzuzirkeln.
Luzern schlägt zurück
Zur zweiten Halbzeit muss FCB-Captain Shaqiri dann mit muskulären Problemen ausgewechselt werden. Und plötzlich sind die Luzerner besser im Spiel. Hitz hält gegen Winkler und zweimal Klidjé stark.
Die Luzerner bleiben die deutlich aktivere Mannschaft und belohnen sich tatsächlich: Knezevic kommt in der zweiten Reihe an den Ball, legt ihn sich gut zurecht und schweisst das Leder in die Torecke.

Und die Luzerner bleiben heiss, sie sind mittlerweile die klar bessere Mannschaft. Ein Tor gelingt den Innenschweizern aber auch nicht mehr, so bleibt es bei der Punkteteilung.