FC Basel schrieb im Meister-Jahr 8,5 Millionen Gewinn

Die Finanz-Kennzahlen in der Super League zeigen beim FC Basel im Meisterjahr einen Gewinn-Rückgang – wohl auch wegen der hohen Prämien.

Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Basel schreibt das grösste Transfer-Plus der Liga – und damit schwarze Zahlen.
- Mit Spielerverkäufen machten die Bebbi im vergangenen Geschäftsjahr 10 Millionen Gewinn.
- Am Ende steht in der Bilanz ein Plus von rund 8,5 Millionen Franken.
Was kostet eigentlich eine Double-Saison? Im Fall des FC Basel wohl eine schöne Stange Geld. Denn aus den am Mittwoch veröffentlichten Finanz-Kennzahlen der Super League geht hervor: In Basel sind die Personalkosten von 32 Millionen auf 40 Millionen angestiegen.
Ein wesentlicher Faktor in diesem sprunghaften Anstieg dürften die Titel-Prämien gewesen sein. Die gute Nachricht: Rot-Blau hat auch in der Meister-Saison einen ordentlichen Profit verzeichnet.

Zwar fällt die reine Saison-Bilanz mit 67,7 Millionen auf der Einnahmen-Seite knapp negativ aus. Denn auf der Ausgaben-Seite stehen rund 71,8 Millionen. Darunter fallen aber auch die erwähnten Erfolgsprämien.
Transfer-Bilanz rettet den FCB
Aber dank eines stattlichen Transfer-Sommers fällt die Bilanz im Geschäftsjahr 2025 immer noch positiv aus. Auf der Haben-Seite stehen rund 35 Millionen an Transfer-Einnahmen. Im Gegenzug investierte der FCB gute 24,2 Millionen in neue Spieler.

Mit einem Transfer-Plus von 10,8 Millionen Franken schreibt der Meister die beste Transfer-Bilanz der Liga. Und so bleibt Rot-Blau trotz einer teuren Double-Saison in den schwarzen Zahlen. Das Plus steht bei 8,5 Millionen – ein deutlicher Gewinn-Rückgang, aber immer noch ein positives Resultat.











